Chronik

Die nachfolgende Übersicht rekonstruiert die Geschichte der Familie Druffel anhand historischer Urkunden in chronologischer Ordnung. Sämtliche Quellen sind in den Fußnoten dokumentiert.

1322
Der Edelmann Simon I. zur Lippe belehnt die Kirche zu Paderborn mit drei Häusern in Druffell, der Pfarrei Nyenkerken zugehörig und im Hochstift Osnabrugensis gelegen.1

1440 September 10 – Erster Urkundlicher Hinweis auf eine Familie Druffel zu Münster
Vor Bertolt Bisscopinck, Bischöflichem Richter in Münster, gelobt Heinrich de Grove die Gebrüder Albert, Goswin, Machorius und Lubbert von dem Rodenlewen schadlos zu halten wegen der Rente von 3 Mark jährlich, die seine Tochter Stine, vor dem Nonne zu Ringe, bei Lebzeiten verkauft hatte und die ihm als Vater derselben nach ihrem Tode zugefallen war. Zeugen: Kerstian de Wallener und Bernd Druffel.2

1457 – Erster Urkundlicher Hinweis auf eine Familie Druffel zu Wiedenbrück, Hochstift Osnabrück
Der Richter Hermann Mynnenpriis zu Wiedenbrück bezeugt, daß Ilse, Johann Druffels Witwe (Kinder: Johann und Else) dem obigen Stifte Renten aus Land vor dem gedachtem Tor verkauft habe. Zeugen: Johann (+ Hennes Sohn) und noch ein Johann Vundengut (+ Dieterichs Sohn).3

1470 November 8
Der Gograf Johann Schadelant zu Stromberg bekundet, daß sich auf Geheiß des Grafen Curt von Rietberg Hermann ton Berhus, Johann ton Standellene, Johann Osterbur und Heinrich ton Rothovede gegenüber Jaspar von Oer und seiner Ehefrau Anna zur Zahlung einer jährlichen Geldrente verpflichtet haben. Zeugen: Der Freigraf Helmich Lunynck, Curt tor Norden, der Vogt Johann Rutefincke zu Rietberg und Evert Druffel.4

1475 Mai 6
Wernike Lodewech gen. Duwel, Richter zu Warendorf, bekennt dass vor ihm Johann Druffel und dessen Frau Drude, Bürger zu Wiedenbrück, dem Gerd Knarpe und dessen Frau Drude ihr Haus mit dem ächterten Haus in Warendorf am Markt und in der Jodenstraße zwischen Hinrich Drusterbeck u. Meister Hermann Bartscherer und Hinrich Overhove verkauft haben. Zeugen: Hinrich Dusterbeck, Hinrich Marqwart, Schreiber; Evert Meybom.5

1481 März 14
Der Richter Johann Tassche zu Wiedenbrück bezeugt, daß Johann Druffel dem Stift Wiedenbrück Renten verkauft habe, welche er von Hensche tor Word aus Besitz im Nyenporterhove erstanden hatte. Zeugen: Johann von Alen, Johann Fundengud.6

1481 März 28
Der Münstersche Domdechant Hermann von Langen, Conservator des Klosters Benninghausen, erläßt ein Mandat gegen den Richter Johann Maes Detmell zu Wiedenbrück, welcher auf Requisition des Bürgers Johann Druffel zu Wiedenbrück die Leute des Klosters Benninghausen frater Thomas Niehuss und den Heinrich, Fuhrmann, arretiert hatte. – Unterschrieben vom Notar Lubbert Wantscher.7

1483 August 9
Der Richter Johann Dethmaers zu Wiedenbrück bekundet, daß Cort de Hachtmester und Sohn Otto dem Kloster Marienfeld eine ihnen zustehende Rente aus dem Gute tor Westheide verkauft haben. Zeugen: Paul Tassche, Kanoniker zu Wiedenbrück, Johann Alen, Johann Druffell.8

1483 September 27
Curt Hachmeister giebt zu seinem und seiner Eltern Seelenheil dem neuerdings von dem Grafen Johann von Rietberg in der Kapelle auf der Burg Rietberg gestifteten Antoniusaltar, dessen erster Besitzer der Priester Johann Bolte ist, unter Vorbehalt des Rückkaufs eine jährliche Geldrente aus seinem Hause to Druffel.9

1483 Dezember 15
Curt Hachmeister verkauft im Einverständnis mit seiner Frau Margarethe und seinem Sohne Otto vor dem bischöflichen Richter Johann Dethmars zu Wiedenbrück an den Grafen Johann von Rietberg drei Höfe zu Lümmern nämlich den Osterhof, den Westeroverhof und den Nederhof nebst den darauf sitzenden Einwohnern Johann Cranenbrinck u. Johann Rode und allem Zubehör mit Ausnahme der Lehnware des Westeroverhofs und der Vorstbede des Nederhofs, die dem Grafen von Tecklenburg zustehen, sowie des Zehnten über einen Hof, der Johann von Rechtede gehört. Zeugen: Johann Cappel, Johann ton Worden, Bernd Poppe, Johann Mynnenprys und Johann Druffel, Burgmänner, Bürgermeister und Ratmänner zu Wiedenbrück. Sie besiegeln die Urkunde mit.10

1484 Januar 21 – Erster Urkundlicher Hinweis auf eine Familie Druffel zu Druffel, Grafschaft Rietberg
Conrad von Rietberg, Bischof von Osnabrück, bestätigt die von seinem Bruder Johann von Rietberg gestifteten Geldrenten für die Antonius- und Georgs-Altäre in der Kapelle St. Mariae auf Schloss Rietberg, aus dem Eyckhof in Wedde, Kirchspiel Neuenkirchen und einem Erbe zu Druffel, das Hans von Druffel hält und das zuvor Conrad Hachmeister unter Rückkaufsrecht erworben hatte.11

1486 – Erster Urkundlicher Hinweis auf eine Familie Druffel zu Stromberg, Fürstbistum Münster
Nach dem Tode von Balthasar von Ohr, verspricht sein Sohn aus erster Ehe, Heidenreich von Oer, der Witwe Christine von Lethmathe, die Leibzucht in Form einer jährlichen Pacht von 20 Müdden Hafer aus dem Kotten des Herman Druffel.12

1486 Dezember 30
Graf Johann von Rietberg verkauft unter Vorbehalt des Rückkaufs an Jaspar von Oer und dessen Ehefrau Anna seine Leute und Güter Berhus, Standeleen, Osterbur, Ekenbusch und Rothovet im Kirchspiele Wardesloh, der Gograf Johann Schadelant zu Stromberg, vor dem Graf Johann durch seinen Bevollmächtigten Hermann Voget die Auflassung hat bewirken lassen, besiegelt die Urkunde mit. Zeugen bei der Gerichtsverhandlung: Heidenreich Vincke, Johann Monike, Adrian Liborch, Heinrich Caessem, Johannes Scriver, Evert Druffel, Bernd Kock und Johann Woestehoff.13

1497
Der Wiedenbrücker Richter Johann Dethmars bezeugt, daß der Bürgermeister Bernt Poppe eine Rentenschenkung seines Vaters aus Land vorm Langenbrugenthor zum Besten der Liebfrauenarmen um eine Rente aus der Grysewiese vermehrt habe. Zeugen: der Wiedenbrücker Kanoniker Paul Tassche, Johann Druffel der Alte.14

1498
Anlässlich der Wahl des Konrad von Rietberg, zum neuen Bischof von Münster, wird im gesamten Fürstbistum Münster eine außerordentliche Steuer, die Willkommschatzung, erhoben. In der dazugehörigen Steuerliste wird Jo Druffell als Haushaltsvorstand, und somit verantwortlich für die Zahlung der Steuer, erwähnt. Im gesamten Fürstbistum ist dies der einzige Haushalt mit Namen Druffel.15

1500
Hermann, Erzbischof von Köln und Administrator des Bistums Paderborn, belehnt den Edelherrn Bernhard VII. zur Lippe auf dem Lehnstag zu Paderborn mit drei Häusern/Hufen in Druffel, Kirchspiel Neuenkirchen, deren Lage durch benachbarte Fluren (u. a. ein Feld Clenebrock(e), eine Wiese sowie Hokholt) näher bezeichnet wird. Die Belehnung erfolgt mit allen Rechten und Pflichten, wie sie bereits die Vorfahren Bernhards innehatten.16

1500 Oktober 1
Revers Hermann Erzbischof von Köln, Administrator von Paderborn Bernd Edelherr zur Lippe Lehen: drei Höfe oder Häuser zu Druffeln im Kirchspiel Nygenkerm uff sanct Remigius dag.17

1502 Mai 1
Vertrag über gewisse Ländereien zwischen Johann von Glanen, Dekan, Hermann Berneri, Senior, Anton Wange, Scholast, Hermann Martini, Paul Wordeman, Dietrich Hereken, Johann Volmari, Paul Tashen, Kanonikern zu Wiedenbrück und Bernt Poppen, Gerd Franckenfelde, Bürgermeistern, Johann Schroder, Peter Nellinck, Loenherrn, Hermann Moselagen, Wrowyn Gebroch, Heinrich Druffelen, Rotger Quatertemper, Friedrich von Oelde, Otto Volmer, Johann von Hovell, Helmich Tegelmester, Ratsherren zu Wiedenbrück.18

1502 August 20
Der Richter Johann Dethmars zu Wiedenbrück bezeugt Rentenverkauf des Johann Winckelmann an das Stift Wiedenbrück aus seinem Besitz an der Langenstraße und aus einem Kamp Russchenkamp vorm Ostthor. Zeugen sind der Bürgermeister Johann Druffel und Johann Schnider.19 Am selben Tag bestätigt der Richter Johann Dethmars zu Wiedenbrück den erneuten Verkauf von Renten. Zeugen sind der Bürgermeister Johann Druffel und Johann Schnider.20

1504 April 3
Vor Johann Dethmars, Richter zu Wiedenbrück (Widenbrugge), verkaufen Hinrick Brinckman, seine Frau Gertrudt und ihr einziges Kind Anneke dem Hinrick Nellingh und dessen Frau Gerdrude 2 1/2 Stücke Landes von drei Mudde Gerste vor Wiedenbrück up den reyteckeren zwischen den Ländereien des Hinrick Peckevering, ihres Bruders bzw. Schwagers, und der Varenzels sowie drei Mudde Saatland hinter der Burg zwischen Levolt Brinckman und Hinrick Gerdinck. Das Land ist bis auf ein Morgenkorn von fünf Spind frei von Lasten. Die Verkäufer sowie Hinrick Peckeverinck leisten Verzicht und versprechen Währschaft. Der Richter siegelt. Zeugen: Egidius Druffell, Thonyes Slechter.21

1505 Juni 4
Notarielle Obligation des Heinrich Vrigelinck für Hermann thor Schuren. Als Notar fungiert der Osnabrücker Kleriker Aegidius Druffel.22

1510 September 23
Erich von Braunschweig-Grubenhagen, Bischof von Osnabrück und Paderborn, belehnt in Paderborn Edelherr Bernhard VII. zur Lippe mit den Burgen Falkenberg und Horn, der Stadt Horn, dem Rottzehnten in der Biester Mark, dem Hof te Bochem, dem Sulveslo und 50 Mark Rente aus Gütern, Holz und Ländereien, die er von den von Stapel in Schlangen, Oesterholz und Kohlstädt gekauft hat und mit drei Hufen oder Häusern in Druffel im Kirchspiel Neuenkirchen.23

1515 Oktober 11
Johann von Hoirde zu Boika verleiht Paul Worderman und Aegidius Druffel den dem Stift Wiedenbrück zustehenden Zehnten im Kirchspiel Wiedenbrück und stellt darüber einen Lehnbrief aus.24

1515 Oktober 16
Schenkung von Haus und Garten an den Altar der 11.000 Jungfrauen in der Margarethenkirche zu Nigenkercken durch Graf Johann von Rethberch, Dekan Johann Volmari, Kanoniker Paul Wordeman, zu St. Aegidii in Wiedenbrück, Johann Marqwardi Pfarrer zu Rietberg, und Johann Levolt, Priester. Notar: Aegidius Druffel, Osnabrücker Priester.25

1520 Dezember 17
Hermen Hachmester urkundet: dass er verkauft habe dem Engelbert van der Wyck, Margreten, seiner Ehefrau, und ihren Erben mit Zustimmung der würdigen und ehrbaren Elizabet van der Asseborch, Äbtissin des geistlichen Stiftes zu Hessebroke, und ihres Konventes, die Vogtei, die seine sel. Eltern an folgenden Gütern des Stiftes gehabt: die Horst, belegen in dem Kirchspiel zu Gutslo, Hansses Haus zu Druffell im Kirchspiel zu Nyggenkerken, Suthaus, belegen zu Batenhorst in dem Kirchspiel zu Widenbrugge – für eine vollausgezahlte Summe Geldes.26

1534
Im Viehschatzungsregister des Kirchspiels Stromberg wird Jo Druffel mit seiner Frau und seinem minderjährigen Sohn erwähnt, die in der Bauernschaft Kollentroppe leben.27

1538 Februar 14
Vor dem Notar Johannes Menneken von Iserlohn, der sich auf Bitte des Abtes Rutger von Anstell von Kornelimünster zu dem Schultheißen von Brauweiler Andreas Schenck begeben hat, bekennt dieser, vor 12-14 Jahren am Gericht in Bergheimerdorf Fürsprecher, dann Vogt am Gericht zu Bergheim gewesen zu sein, und daß ein Johann Fust von Brauweiler 40 Jahre am Gericht daselbst Fürsprecher gewesen ist, von dem er das, was er im folgenden weise, erfahren habe. Es folgt das umfangreiche 26 Punkte umfassende Weistum über die Gerechtsame des Abtes von Kornelimünster im Oberaußem und Bergheimerdorf. Zeugen: Michael Druffels, Osnabrücker, und Johan Dolar von Glotten, Trierscher Kleriker.28

1540 Februar 20
Die Mutter Assela Duyster, die Meisterin Else Schurmans, die Prokuratorin Catharina Wilkynchoff und der Konvent zum Rosengarden in Lippstadt verkaufen dem Abt Gerhard, dem Prior Johann Druffel und dem Konvent zu Liesborn aus dem Gut zu Werynchusen und aus Land zu Ussen Renten.29

1543 – Erster Urkundlicher Hinweis auf eine Familie Druffel zu Eversberg
Hupert Jurgen gent. Kosters verkauft, nachdem der verstorbene Albert Druffelen, Bürger zu Eversberg, seinem verstorbenen Großvater (alden) Johann Jurgen Koster zu Eversberg, und dessen verstorbener Ehefrau Grete ein Land auf dem Kortinger Hagen neben Dommes Land über den Eichen verkaufte, dieses Land an Cord Druffelen und dessen Ehefrau Else und übergibt die Haupturkunde. Für den Verkäufer siegeln Bürgermeister und Rat zu Eversberg, Hermann Lemmen und Thonies Don(n)es.30

1554 August 5
Joann Gerwyn, Herman Nellinck und Herman Slethbrugge, alle Bürgermeister, Dirick Druffel, Christiaen Wipperman und Ottho Druffell, alle Lohnherren, und der gesamte sitzende Rat der Stadt Wiedenbrück (Widenbrugge) bewilligen der Christina geb. van Oehr, Witwe des Alhardt Nagel, die ein Haus in Wiedenbrück gekauft hat und vor dem Haus einen vorhoff gemaicket, densolvigen midt plancken unde porten umbgetogenn, was vorher nicht war, daß sie, ihre Erben und alle künftigen Besitzer des Hauses diesen umgrenzten Vorhof nach ihrem Gutdünken nutzen und behalten dürfen. Die Aussteller haben dafür eine genoichlicke vorerunge erhalten, die sie zum Nutzen der Stadt angelegt haben. Zusätzlich hat die Witwe noch 10 Joachimstaler gegeben, deren Zinsertrag zur Kleidung der Armen verwandt werden soll. Die Aussteller versprechen, dies zu besorgen, und siegeln mit dem Sekretsiegel der Stadt.31

1560 November 14
Der Richter Johann tom Stroithuisse bezeugt die Eigenwerdung der Catharina, Tochter des Schulten zu Everfels, welche Lubbert Wendt zu Moler freigelassen hatte, beim Kellner Johann Druffell und Kloster Marienfeld.32

1575 Januar 19
Franz Mooselage und Peter Volmer, Bürgermeister, Hermann Hölscher und Peter Froner, Lonherrn und Magistrat von Wiedenbrück bestätigen dem Senior Johann Dethmars und Kapitel daselbst ihre Immunitätsprivilegien, bei Gelegenheit eines Wegverkaufs des Stifts an den Ratsherren Heinrich Druffel.33

1576 April 15
Frater Johannes Druffel, Kellner zu Marienfeld, verwechselt an Herrn Balthasar von Büren, Domherrn zu Münster und Archidiakon beider Kirchen in Warendorf, den Eigenhörigen Heinrich Raeman im Kirchspiel Greven, der an die Witwe Hermanns to Liniern, Tochter Bernds to Linieren im Kirchspiel Warendorf, Bauerschaft Dackmar, verheiratet werden soll, und erhält für ihn Johann Deith, natürlichen Sohn von Johann Deites und Anne to Linnigen im selben Kirchspiel und derselben Bauerschaft. 34

1580
Im Schatzungsregister des Amtes Stromberg wird der Kotten Druffell in der Bauerschaft Kollentrup erwähnt.35

1581 Februar 13
Frantz Musclage, Johann Pagendarm, Peter Volmar, Cordt thon Willen, Otto Holscher, Hinrich Druffel, Bürgermeister zu Wiedenbrück, bestätigen dem Jobst von Oer zu Nottbeck und dessen Frau Dorothe den Empfang einer Stiftung von 25 alten Kurfürsten-Talern zugunsten der Armen, die bei Herman Poppen hinterlegt werden.36

1583
Bürgermeister und Rat der Stadt Telgte bezeugen, daß ihre Mitbürger Otto . . . .mans und seine Ehefrau Engel an Berndt Plugge und seine Ehefrau Marie 3 Stücke Land vor Telgte, vor dem Steintor, auf der Behefespen, beim Kamp des Hunold von Lethmate, und der Armen Land verkauft haben. Den Käufern steht ein Fahrweg zu aus der langen Straße durch „ein groith foerhecke“ gegen Lutteke Blankes „Crucekamp“ über Nicolaus Langenkamps Land. Verkäufer setzen zum Unterpfand des Verkaufs ihr Haus an der Konyncksstrate zwischen den Häusern des Johann Klocke u. Wylhelm Druffel.37

1587
Laut Viehschatzungsregister des Kirchspiels Stromberg besitzt Druffell drei Kühe und ein Rind.38

1600 Juli 7
Die Stadt Münster schreibt an die Stadt Warendorf wegen eines Streites ihrer Bürger Henrich Druffel und Hermann Vorschepoel.39

1602
In der Klageschrift des Georg Borchman gegen Johan zum Busche wegen Beleidigung wird Henrich Druffel zu Münster erwähnt.40

1608
Bei der Testamentseröffnung der Anna Rhedegelt, Ehefrau des Bernhard Hoffschmit wird Henrich Druffel als Zeuge erwähnt.41

1611
In der Klageschrift des Herman Vorschepoel gegen seinen Schwiegervater Johan Eickholt wegen Auszahlung des Schichtteils seiner Frau Katharina Eickholt wird Johan Druffel erwähnt.

1614
Testamentseröffnung der Eheleute Johan Tuman und Gertrud Hermeling. Vermächtnis erhält Bernhard Druffel, Sohn aus der ersten Ehe der Frau mit dem verstorbenen Johan Druffel.42

1616 – Stammeltern der Stromberger Linie
Herman Druffel und seine Ehefrau geborene Johannigmanß, bezahlen für Druffels Kotten zu Stromberg eine alljährliche Pacht in Höhe von einem Goldgulden, ein paar Hühnern und einen Handdienst an den Pastor zu Stromberg.43

1619
Georg und Johann Hilmar Spiegel zu Peckelsheim und Schweckhausen verkaufen dem Grafen Johann von Ostfriesland und Rietberg ihre drei in der Grafschaft Rietberg liegenden Güter, die von Otto und Johann zu Druffel und Johann Sporckman bewirtschaftet werden.44

1621
In der Klageschrift der Witwe Johan Pusterei gegen den Notar Godfrid Hane wegen Beleidigung wird Berndt Druffel zu Münster erwähnt.45

1627
Testamentseröffnung des Bernard Druffel, Kramer zu Münster. Seine Ehefrau Elsa Uding wird als Erbin eingesetzt. Ein Vermächtnis erhält sein Mutter Katharina, Tochter des verstorbenen Heinrich Druffel.46

1630
In der Klageschrift Hagens und Reinhardts gegen Wilhelm Schrevel wird Katharina Druffels im Kloster Hamersleben erwähnt.47

1639
Berufungssache des Bürgermeisters Henrich Druffel, des Lohnherren Herman Holscher und des Henrich Bierman in Wiedenbrück, gegen die Witwe des Wolf Dietrich von Leoprechting, Obristwachtmeister und Kommandant von Wiedenbrück, wegen Bezahlung von Wein.48

1643 Januar 13
Vor Henricus Volmari, Richter zu Wiedenbrück, verkauft Hermann Goltkuhle Johann Druffel und dessen Frau Anne seinen Garten zwischen der neuen und Langenbrügger Pforte an der faulen Straße, auch zwischen den Gärten des verstorbenen Marten Poppelbaum und Johann Polschers am Graben mit dem Wegerecht über die anderen Gärten. Zeugen: Wilbrandt Schulte, Lohnherr, und Rotger Bitter.49

1649 April 20
Vor dem Richter der Stadt Wiedenbrück, Henricus Volmari, verkaufen Abraham Schellerman, seine Mutter Elscke Primher und seine Schwester Elßgen, Wittib Attendorn, an Johannes Druffel und seine Hausfrau Anne ihre am dortigen Markte gelegene elterliche Wohnung.50

  1. Landesarchiv NRW Abt. OWL, L1, Lippische Landesherrschaft (Urkunden), Nr. 94 ↩︎
  2. Vereinigte Westfälische Adelsarchive, Haus Möllenbeck, Urkunden, Nr. HarKe.Möl.Uk – 78 ↩︎
  3. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 131 ↩︎
  4. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, E 301u, Grafschaft Rietberg, Urkunden, Nr. 424 ↩︎
  5. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, V 501u, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster / Urkunden, Nr. 365 ↩︎
  6. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 153 ↩︎
  7. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, A102u, Kloster Benninghausen, Urkunden, Nr. 359 ↩︎
  8. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 214u, Kloster Marienfeld, Urkunden, Nr. 1133 ↩︎
  9. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, E 301u, Grafschaft Rietberg, Urkunden, Nr. 471 – c ↩︎
  10. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, E 301u, Grafschaft Rietberg, Urkunden, Nr. 474 ↩︎
  11. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, E 301u, Grafschaft Rietberg, Urkunden, Nr. 475 ↩︎
  12. Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V., Egelborg, Bestand Nottbeck – Urkunden, U 260 ↩︎
  13. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, E 301u, Grafschaft Rietberg, Urkunden, Nr. 488 ↩︎
  14. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 182 ↩︎
  15. Hartwig, J. (1976). Veröffentlichungen der Historischen Kommission Westfalens XXX. Westfälische Schatzungs- und Steuerregister Band 5. Die Register der Willkommschatzung von 1498 und 1499 im Fürstbistum Münster Teil 1: Die Quellen. Münster: Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung. S. 133. ↩︎
  16. Landesarchiv NRW Abt. OWL, L1, Lippische Landesherrschaft (Urkunden), Nr. 2151 ↩︎
  17. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 404u, Fürstbistum Paderborn, Lehnskurie, Urkunden, Nr. 910 ↩︎
  18. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 187 ↩︎
  19. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 188 ↩︎
  20. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 189 ↩︎
  21. Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V., Tat. Uk, Urkunden Nr. Tat. Uk – 485 ↩︎
  22. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 196 ↩︎
  23. Landesarchiv NRW Abt. OWL, L1, Lippische Landesherrschaft (Urkunden), Nr. 2313 ↩︎
  24. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 208 ↩︎
  25. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 209 ↩︎
  26. Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V., Bri. Uk,, Urkunden, Nr. Bri. Uk – 115 ↩︎
  27. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 101, Domkapitel Münster, Akten, Nr. 3935 ↩︎
  28. Landesarchiv NRW Abt. Rheinland, AA 0364, Kornelimünster, Urkunden ↩︎
  29. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 213u, Kloster Liesborgn, Urkunden, 397 – Msc. I 99 Bl. 251′ ↩︎
  30. Archiv der Kreis- und Hochschulstadt Meschede, Familienarchiv Bolzenius-Vosse, Nr. U 2 ↩︎
  31. Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V., Tat. Uk, Urkunden Nr. Tat. Uk – 510 ↩︎
  32. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 214u, Kloster Marienfeld, Urkunden, Nr. 1362 ↩︎
  33. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 905u, Kollegiatstift Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 288 – b ↩︎
  34. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 112u, Domkapitel Münster, Archidiakonate / Urkunden, Nr. 40 ↩︎
  35. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 101, Domkapitel Münster, Akten, Nr. 3927 ↩︎
  36. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, W 151u, Sammlung Westfälische Familien, Urkunden, Nr. 557 ↩︎
  37. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, V 501u, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster / Urkunden, Nr. 1135 ↩︎
  38. Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V., Egelborg, Nottbeck, Urkunden, 827 ↩︎
  39. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 307, Stadt Warendorf, Akten, Nr. 171 ↩︎
  40. Stadtarchiv Münster, B-C Civ, Causae Civiles (Zivilprozessakten), Nr. 1482 ↩︎
  41. Stadtarchiv Münster, B-Testa, Testamente Nr. II 1744 ↩︎
  42. Stadtarchiv Münster, B-Testa, Testamente Nr. II 545 ↩︎
  43. Bistumsarchiv Münster, Pfarrarchiv Stromberg, A268 ↩︎
  44. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, E 301u, Grafschaft Rietberg, Urkunden, Nr. 932 ↩︎
  45. Stadtarchiv Münster, B-C Civ, Causae Civiles (Zivilprozessakten), Nr. 709 ↩︎
  46. Stadtarchiv Münster, B-Testa, Testamente Nr. II 1060 ↩︎
  47. Stadtarchiv Münster, B-C Civ, Causae Civiles (Zivilprozessakten), Nr. 2185 ↩︎
  48. Stadtarchiv Münster, B-C Civ, Causae Civiles (Zivilprozessakten), Nr. 1484 ↩︎
  49. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, V 501u, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster / Urkunden, Nr. 1538 ↩︎
  50. Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, B 906u, Stadt Wiedenbrück, Urkunden, Nr. 16 ↩︎